Jennys Blog

Die etwas andere Sicht auf die Welt

Frühling

Frühling ist’s, die Vögel singen,
die Enten glücklich auf ihrem Teiche schwimmen.
Doch kaum hat man die Nase draußen,
bringt einen der Duft der Felder zum Davonlaufen.

Der Duft des Frühlings heißt Gestank,
im Allgemeinen auch „Düngemittel“ genannt.
Sogar Katzen können ihn wohl nicht ertragen
und lassen sich nur schwer aus dem Hause jagen.
Wer nun zu viel der Düfte muss ertragen,
sieht zu viel Land und kann nur in die Städte jagen.

Frühling, nein, dein Gestank gefällt mir nicht,
auch wenn du das als Duft bezeichnest, den will ich nicht.
Gib mir ganz schnell den Sommer her,
dann kann ich endlich gestankfrei draußen lesen, dankesehr! :-D

3 Reaktionen zu “Frühling”

  1. Steffen

    Und auch weniger holprige Reime erdenken,
    wenn frische Winde die Gedanken lenken. :D

  2. Lara Impel

    Ich habe sehr über das Gedicht gelacht :D Finde es richtig gut, dass diese wahren Worte schön verpackt wurden. Für mich ist der Sommer die beste Jahreszeit. Alleine schon, weil ich dann immer in den Urlaub Seiser Alm fahren kann und mir meine verdiente Massage abhole. Die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und die bunte Welt gefallen mir am meisten. Was macht für Sie den Sommer derart schön?

  3. Jenny

    Sommer bedeutet für mich Wärme, sich nicht mehr rundum einpacken zu müssen, um nicht zu frieren. Er bedeutet aber auch Erinnerungen an früher, an eine Zeit, in der Sommer Baden im Fluss oder unter einer Brücke, Bootfahren oder einfach Ferien bedeutete. Drei Monate keine Schule … das gibt’s heute kaum noch. :)

    Nicht zuletzt bedeutete der Sommer früher, auf einer Decke auf dem Boden liegen und lesen, verdeckt von diversen Bäumen.

    Davon ist außer der Wärme heute nicht viel übrig geblieben, aber vom Land, da bin ich tatsächlich geflüchtet. :D

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