Jennys Blog

Die etwas andere Sicht auf die Welt

2013 – Die Abrechnung vor dem Rauswurf

2013 – Die Abrechnung vor dem Rauswurf

Na 2013, Koffer schon gepackt? Schön! Am liebsten hätte ich dich ja schon vor ‚nem halben Jahr vor die Tür gesetzt, aber nö, ich musste mir ja anschauen, was du sonst noch so zu bieten hast, außer Katastrophen und so. Aber, na ja, die Hoffnung, es könnte noch irgendetwas Gutes dabei herumkommen, war dann umsonst.

Meine Güte hast du es krachen lassen! Deiner 13 da haste wirklich alle Ehre gemacht, nicht schlecht! Erst gibst du uns eine Neuauflage der Sintflut in billig…. also soll heißen, die meisten Menschen sind zum Glück noch da, und dann? Ja.. dann hast du uns nicht so ganz schonend beigebracht, dass wir Verschwörungstheoretiker ja eigentlich doch gar nicht so dämliches Zeug reden, wenn wir uns beobachtet fühlen. Aber das Ausmaß, das war dann doch…. aber eines muss ich ja sagen, schon ’nen ziemlich unfähiger Haufen diese… NSA. Die wollen die Kommunikation der ganzen Welt kontrollieren, schaffen es aber nicht, den Spammern das Handwerk zu legen, denn Spams mit persönlicher Anrede kamen ja noch häufiger als früher.

Hast echt schon mal bessere Ideen gehabt, dämliches Jahr! Und dann das mit der Drosselkom… hast wohl deinem Vorgänger nicht zugehört hm? Haaallo!!! Mal ganz genau zuhören. Ich. brauche. das. Internet, klar!? Scher dich also mit deiner Drosselkom zum… und erzähl uns nix von wegen Prozess und machen sie ja nicht mehr und überhaupt … wir sind doch nicht blöd! Die haben doch längst Plan B in der Tasche, wie sie das umgehen können, pfff! Am Ende wird dann aus Netzneutralität ein neutrales Netz und nein, dat is nicht dasselbe, also vergiss es!

Zum Jahresende hin hofft man dann auf ein paar Grüße vom Raumschiff Enterprise und du lässt einfach den armen ISON in der Sonnenglut schmoren. Pfui! Armes Ding. Hat dir wohl Spaß gemacht, die armen Sternengucker zu enttäuschen, ja?

Nun steht man da und fragt sich (man soll ja positiv denken!) gabs auch irgendwas Schönes, das im Gedächtnis geblieben ist, trotz aller persönlichen Enttäuschungen, die jeder sicher auf die eine oder andere Weise erlebt hat? Öhm… ein paar strahlende Kinderaugen, die einem meiner Neffen gehören, der inzwischen nix Besseres zu tun hat, als nach meiner Brille zu schnappen, sobald die kleinen Händchen auch nur in die Nähe meines Gesichts geraten.

Weißt du was, 2013? Schick mir schon mal 2014 vorbei, aber sag dem Jahr, das soll es besser machen, sonst kann es gleich draußen bleiben.

War sonst noch was? Ach ja… das an Wunderglauben hast du mir ja sehr schnell wieder abgewöhnt, vielen Dank auch und tschüss!

Und nun, liebe Freunde, Verwandten, Leser, Follower, Suchmaschinenbots, Feinde usw. wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen ein erfolgreiches, gesundes und schönes 2014!

Frohe Weihnachten!

Verrückte Weihnachtszeit

Bald ist es wieder so weit
und die heiß ersehnte Weihnachtszeit macht sich breit,
und nein, ich will sie nicht mit Schnee erleben,
sondern wie früher in Shorts und T-Shirt vorm Weihnachtsbaum stehen.

Früher, als es Heiligabend gab weder Ente noch Gans,
sondern normales Abendbrot vor dem Kirchgang.
Wo ich dann schwitzend und nervös vor all den Leuten stand,
um ellenlange Gedichte zu rezitieren dann.

Und doch war Weihnachten in Paraguay nicht viel anders als hier,
denn ist die Familie komplett, ist der Ärger ja vorprogrammiert.
Hat dann mal jemand keine Lust auf das ganze Familiengedöns,
wird er von allen nervös beäugt, denn das ist verpönt.

Denn Weihnachten ist doch Liebe und Glück,
doch wer geschieden ist, braucht das grad nicht.
Hat man doch geglaubt, das Glück für immer in Händen zu halten
und musste dann erleben, dass das Leben oft anders will schalten und walten.

Nie sind sich Freude und Leid so unsagbar nah,
hier jubelnde Kinder, dort man nur gebrochene Herzen mit verlorenen Träumen sah.
Da eine Familie zumindest Heiligabend in Frieden und Eintracht feiert,
nebenan die Einsamkeit die letzten Tränen aus den Augen leiert.

So komm denn, du schrecklich schöne Weihnachtszeit,
bring den Glücklichen eine schöne Zeit,
den Verzweifelten ein wenig Trost in der Einsamkeit.
Sorg dafür, dass sich Familien weniger streiten
und weniger geworfene Teller am Ende als Ufos am Himmel gleiten.

Ja, Weihnachten, komm bitte ganz schnell,
bring Frieden und Liebe in die ganze Welt,
dann geh auch schnell wieder vorbei,
damit uns dann im Neuen Jahr endlich wiederhat das tägliche Einerlei.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern ein friedliches, gesegnetes Weihnachtsfest! :)

Irgendwann

Irgendwann, wenn die Zukunft zur Vergangenheit geworden sein wird, wird man wissen, ob das, was man in der Vergangenheit tat, das Richtige war und wird dann vielleicht in der Gegenwart so Manches bereuen und sich wünschen, aus der Vergangenheit noch einmal Zukunft machen zu können, um dieses Mal das Richtige zu tun, nur um dann feststellen zu müssen, dass man einmal gemachte Fehler nicht ändern, einmal gesagte Worte nicht zurücknehmen kann und einmal geborene Träume immer wiederkehren.

Irgendwann, wenn alles gesagt, der letzte Traum geträumt, alle Fehler gemacht, alle Glücksmomente ausgekostet worden sind, wird man sich gewünscht haben, noch einmal neu anfangen zu können, nur um dann zu begreifen, dass das Leben linear und Zeitreisen Wunschträume bleiben werden.

Irgendwann, wenn die Gegenwart zur Vergangenheit und die Zukunft zur Gegenwart geworden ist, wird man feststellen, dass man die Hoffnung niemals aufgegeben hat, auch wenn das nicht sehr mutig war.

Hoffnung ist …

In einer Krimiserie hieß es: „Manchmal ist es mutig, sich Hoffnung zu erlauben.“ Ist es das? Oder ist Hoffnung nicht eher das Letzte was bleibt, wenn der Verstand einem sagt, dass das Spiel gelaufen ist? Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt, sie wäre unzerstörbar. Doch: Hoffnung ist oft nur eine Illusion, so trügerisch wie mancher Traum und im richtigen Moment so leicht zerstörbar wie eine Seifenblase weil man sie sich eben nicht erlauben kann, sondern sie einem allenfalls geschenkt und genauso leicht auch wieder genommen werden kann. Sie lebt nämlich nicht aus sich selbst.

Politisch korrekter Schwachsinn

Als Frau hat man es ja in der von Männern dominierten Welt oft recht schwer und die Emanzipationsbewegung hat den Frauen allgemein sicher viele Vorteile verschafft, hat uns vieles im Leben leichter gemacht.

Doch was jetzt im Namen der Gleichbehandlung von Frauen und Männern mit dem sogenannten Binnen-I und der Marotte, geschlechtsneutral formulieren zu müssen, veranstaltet wird, ist – mit Verlaub – absoluter Schwachsinn.

Es ist ja schon schlimm genug, dass selbst die Straßenverkehrsordnung nicht mehr von Fahrzeugführern, sondern von Fahrzeugführenden oder statt Radfahrern von Radfahrenden spricht, aber damit kann man ja notfalls noch leben. Man liest sie ja nicht jeden Tag einmal durch. :)

Aber in ganz normalen Texten finde ich das einfach überflüssig. Hat man heute nicht einmal mehr die Zeit, „Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer“ zu schreiben, statt „Fahrrad Fahrende“ oder diese noch fürchterliche „FahrradfahrerInnen“? Glaubt die Mehrheit der Frauen wirklich, einen so schlechten Status zu haben, dass sie DAS nötig hat?

Sicher, falsch ist das nicht und seit 2009 hat sich sogar die Duden-Redaktion geschlagen gegeben und sieht es nicht mehr als orthographisch falsch an. Aber mal ehrlich, nicht alles was nicht falsch ist, muss auch zwingend sinnvoll sein. In regulären Texten sieht das einfach nur furchtbar aus. Wenn man schon unbedingt etwas Kürzeres daraus machen muss, warum dann nicht „Fahrradfahrer/-innen“ oder Fahrradfahrer(innen)? Das ist auch nicht falsch, ist aber weit besserer Stil.

Und nur mal so nebenbei: hat schon mal jemand in ganz banalen Gesprächen so gesprochen? Ich glaube nicht und ich glaube auch nicht, dass das jemals passieren wird.

Also bitte: an alle, die ihren Spaß daran haben, Leute wie mich (und JA, ich BIN eine Frau!) damit auf die Palme zu bringen, lasst den Quatsch und schreibt wieder normal!

Ein neues Zuhause für die Buchrezensionen

Damit die Buchrezensionen unter all den anderen Texten nicht untergehen, bekommen sie ein eigenes Blog und da sowas zu zweit am meisten Spaß macht, haben Daniel Schneider vom Knetfeder Magazin und ich uns zusammengetan und eine Literaturbeilage fürs Magazin ins Leben gerufen. Alle Buchrezensionen (und auch die evtl. vorhandenen Kommentare) aus diesem Blog und aus dem Knetfeder Magazin werden dort gemeinsam veröffentlicht und neue Rezensionen in Zukunft dort erscheinen.

Damit zieht auch die Druckfehlerjagd um, sie wird dann auch im neuen Zuhause zu finden sein. :)

Viel Spaß beim Buchtippssammeln im Knetfeder Magazin Literatur.

Montagspech

Es gibt sie, diese Tage, an denen man einfach auf sein Gefühl hören und im Bett bleiben sollte, weil von dem Moment an, wo man das Haus verlässt, so ziemlich alles schiefläuft, was schieflaufen kann.

Nichts Böses ahnend, lässt man sich zur Bushaltestelle fahren und wartet auf einen Bus nach Gütersloh. Der Bus kommt. Eine Nummer oder das Fahrtziel sind nicht zu sehen. Aber: Uhrzeit passt, Bus sieht aus wie er aussehen soll, man steigt ein. Irgendwann nach einiger Zeit fällt einem auf, dass das, was man durch das Geschmiere auf den Fensterscheiben noch erkennen kann, irgendwie fremd wirkt. Auch die Haltestellen oben in der Anzeige des Busses, die man ausnahmsweise mal lesen kann, sind unbekannt. So langsam dämmert einem: man sitzt im falschen Bus. Am Ende steigt man am Bielefelder Hauptbahnhof aus, statt in Gütersloh.

Wenigstens ist der Bielefelder Bahnhof vertrautes Gelände. Auf dem Gleis angekommen verwundert schon mal der angezeigte Zug, der schon lange weg sein müsste. Da die Anzeige aber leicht kaputt wirkt, denkt man sich nichts dabei. Nach einigen Minuten rast, ohne jegliche Ansage, ein IC oder ICE vorbei, kurz darauf, wieder ohne Ansage, fährt ein ICE ein. Man schaut auf die Uhr und wundert sich. Zu dieser Zeit hätte eigentlich der Zug nach Gütersloh da sein sollen. Eine Durchsage, dass der Zug auf einem anderen Gleis hält, gab es jedoch nicht. Am Ende kam der Zug doch noch: zu der Zeit, als der Zug eigentlich längst hätte in Gütersloh sein sollen.

Knapp anderthalb Stunden später als ursprünglich vorgesehen, kommt man schließlich am Zielort an. Ab hier läuft alles glatt. Na ja, fast: da durch die Verzögerung die Apotheken längst geöffnet haben, denkt man sich, man könnte ja das Rezept, das man gerade bekommen hat, gleich einlösen. Ähm, nein, geht nicht: „Haben wir derzeit nicht da, müsste ich bestellen.“ Aber dann wirklich, bis… ja, bis zu dem Zeitpunkt der Abreise. Fast hätte man nämlich den Bus fahren lassen, weil seitlich eine andere Nummer stand als vorne, hier verhinderte rechtzeitige Nachfrage weitere Verzögerungen.

Von unterwegs bestellt man sich ein Taxi an die Endhaltestelle, um die letzte Etappe nicht nochmal mit einem weiteren Bus fahren zu müssen. Leider kommt, wie so oft, der Bus wenige Minuten später an, als geplant. Kein Taxi weit und breit. Nach fünf Minuten schließlich ruft man wieder beim Taxiunternehmen an, in dem Glauben, das Taxi war pünktlich da und ist wieder abgehauen. Reaktion am anderen Ende der Leitung: „Ich wusste, dass ich was vergessen habe!“ :)

Wer aber glaubt, damit sollte man genug Pech eingesammelt haben, der irrt sich gewaltig. Am späten Nachmittag beschloss man, nach sehr langer Zeit mal wieder Bücher über Ebay zu kaufen… und vergisst beim Bezahlen prompt, den Ebaynamen anzugeben. Wer jetzt denkt, na dann wird’s doch bestimmt beim zweiten Versuch geklappt haben, irrt wieder: hat es schon, aber, der Name enthält einen Unterstrich, der ist aber im Verwendungszweck nicht erlaubt. Ob die Bücher nun jemals ankommen, ist also fraglich. Im schlimmsten Fall hat man das Geld also in den Sand gesetzt.

Fazit: man hätte einfach zu Hause bleiben sollen. :D

Wissen ist …irrelevant … manchmal

Es gibt Vieles, was ich gerne wüsste, aber niemals wissen werde und das Wissen darum lässt mich wissen, dass ich nicht alles weiß, weil ich nicht alles wissen muss.

Renovierung der Poesieseite

Screenshot Gedichtseite
Da sich auf der Poesieseite inzwischen so viele Gedichte angesammelt haben, dass der Überblick so langsam verlorenging, wurde es Zeit für eine kleine Überarbeitung. Oben auf der Seite gibts nun einen Überblick über alle Gedichte und sie sind einzeln ansteuerbar.

Viel Spaß damit! :)

Wetterfolgen

Wenn man im Juni einen Weihnachtsmann vom letzten Jahr isst, können das nur die Auswirkungen des katastrophalen Wetters sein. :-D

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