Jennys Blog

Die etwas andere Sicht auf die Welt

Feuer im Bett

Nein, nicht was du jetzt denkst, es geht um – Spannbettlaken. :)

Bei so mancher Übersetzung von Wasch- oder Gebrauchsanweisungen kann man eigentlich nur den Kopf schütteln.

„vom Feuer entfernen“ steht auf dem Zettelchen, das am Spannbettlaken hängt. Ja, wie jetzt? Heißt das, das Spannbettlaken hat eine Affinität zu Feuer und krabbelt gelegentlich freiwillig in die Nähe, in der Hoffnung, abgefackelt – äh ich meine gewärmt zu werden? Das schaffen doch nicht einmal alle Menschen, also das mit dem Wärmen, meine ich. Mal ehrlich, will ich ein Spannbettlaken im Bett haben, das selbstständig denken und handeln kann? Nicht wirklich. :D

Die spanische Übersetzung ist da zwar schon logischer: „Mantener lejos del fuego. (Vom Feuer fernhalten)“. Die Aussage an sich ist aber doch bedenklich. Immerhin hat Bettwäsche in der Nähe von Feuer nichts zu suchen, oder hat vielleicht noch jemand ein offenes Feuer im Schlafzimmer? :)

Es gibt sicher Länder, in denen das noch der Fall ist, aber die haben dann ganz bestimmt keine Spannbettlaken.

Schon irre, was man manchmal so alles zu lesen bekommt, wenn man genauer hinschaut. Die jeweilige Groß- und Kleinschreibung entspricht übrigens dem Original.

2013 – Die Abrechnung vor dem Rauswurf

2013 – Die Abrechnung vor dem Rauswurf

Na 2013, Koffer schon gepackt? Schön! Am liebsten hätte ich dich ja schon vor ‚nem halben Jahr vor die Tür gesetzt, aber nö, ich musste mir ja anschauen, was du sonst noch so zu bieten hast, außer Katastrophen und so. Aber, na ja, die Hoffnung, es könnte noch irgendetwas Gutes dabei herumkommen, war dann umsonst.

Meine Güte hast du es krachen lassen! Deiner 13 da haste wirklich alle Ehre gemacht, nicht schlecht! Erst gibst du uns eine Neuauflage der Sintflut in billig…. also soll heißen, die meisten Menschen sind zum Glück noch da, und dann? Ja.. dann hast du uns nicht so ganz schonend beigebracht, dass wir Verschwörungstheoretiker ja eigentlich doch gar nicht so dämliches Zeug reden, wenn wir uns beobachtet fühlen. Aber das Ausmaß, das war dann doch…. aber eines muss ich ja sagen, schon ’nen ziemlich unfähiger Haufen diese… NSA. Die wollen die Kommunikation der ganzen Welt kontrollieren, schaffen es aber nicht, den Spammern das Handwerk zu legen, denn Spams mit persönlicher Anrede kamen ja noch häufiger als früher.

Hast echt schon mal bessere Ideen gehabt, dämliches Jahr! Und dann das mit der Drosselkom… hast wohl deinem Vorgänger nicht zugehört hm? Haaallo!!! Mal ganz genau zuhören. Ich. brauche. das. Internet, klar!? Scher dich also mit deiner Drosselkom zum… und erzähl uns nix von wegen Prozess und machen sie ja nicht mehr und überhaupt … wir sind doch nicht blöd! Die haben doch längst Plan B in der Tasche, wie sie das umgehen können, pfff! Am Ende wird dann aus Netzneutralität ein neutrales Netz und nein, dat is nicht dasselbe, also vergiss es!

Zum Jahresende hin hofft man dann auf ein paar Grüße vom Raumschiff Enterprise und du lässt einfach den armen ISON in der Sonnenglut schmoren. Pfui! Armes Ding. Hat dir wohl Spaß gemacht, die armen Sternengucker zu enttäuschen, ja?

Nun steht man da und fragt sich (man soll ja positiv denken!) gabs auch irgendwas Schönes, das im Gedächtnis geblieben ist, trotz aller persönlichen Enttäuschungen, die jeder sicher auf die eine oder andere Weise erlebt hat? Öhm… ein paar strahlende Kinderaugen, die einem meiner Neffen gehören, der inzwischen nix Besseres zu tun hat, als nach meiner Brille zu schnappen, sobald die kleinen Händchen auch nur in die Nähe meines Gesichts geraten.

Weißt du was, 2013? Schick mir schon mal 2014 vorbei, aber sag dem Jahr, das soll es besser machen, sonst kann es gleich draußen bleiben.

War sonst noch was? Ach ja… das an Wunderglauben hast du mir ja sehr schnell wieder abgewöhnt, vielen Dank auch und tschüss!

Und nun, liebe Freunde, Verwandten, Leser, Follower, Suchmaschinenbots, Feinde usw. wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen ein erfolgreiches, gesundes und schönes 2014!

Irgendwann

Irgendwann, wenn die Zukunft zur Vergangenheit geworden sein wird, wird man wissen, ob das, was man in der Vergangenheit tat, das Richtige war und wird dann vielleicht in der Gegenwart so Manches bereuen und sich wünschen, aus der Vergangenheit noch einmal Zukunft machen zu können, um dieses Mal das Richtige zu tun, nur um dann feststellen zu müssen, dass man einmal gemachte Fehler nicht ändern, einmal gesagte Worte nicht zurücknehmen kann und einmal geborene Träume immer wiederkehren.

Irgendwann, wenn alles gesagt, der letzte Traum geträumt, alle Fehler gemacht, alle Glücksmomente ausgekostet worden sind, wird man sich gewünscht haben, noch einmal neu anfangen zu können, nur um dann zu begreifen, dass das Leben linear und Zeitreisen Wunschträume bleiben werden.

Irgendwann, wenn die Gegenwart zur Vergangenheit und die Zukunft zur Gegenwart geworden ist, wird man feststellen, dass man die Hoffnung niemals aufgegeben hat, auch wenn das nicht sehr mutig war.

Wissen ist …irrelevant … manchmal

Es gibt Vieles, was ich gerne wüsste, aber niemals wissen werde und das Wissen darum lässt mich wissen, dass ich nicht alles weiß, weil ich nicht alles wissen muss.

Frühling – was er gerne geworden sein wird, aber nie gewesen sein sollte…

Dieser Frühling ist doch nur der Schein, der uns weismacht, dass der Winter doch eigentlich gar nicht so schlimm war und die Garantie dafür, dass wir uns am Ende nicht einfallen lassen, uns über einen miserablen Sommer zu beschweren, weil es dann in jedem Fall wärmer sein wird als jetzt.

Ob warm genug, das ist eine andere Frage und ist bestimmt schon in vielen Jahren immer wieder beantwortet worden. :-D

Winterfreuden

Freie Aussicht aus meinem Wohnzimmer

Foto: Jennifer Rößler


Endlich ist er nun doch noch da, der Winter. Dabei sah es kurz vor Weihnachten ganz danach aus, als könnten wir doch noch in Shorts und T-Shirt unterm Weihnachtsbaum sitzen. Na ja. Fast. Mit ganz ganz viel Phantasie jedenfalls.

Jetzt ist alles schön weiß. Eine wunderschöne Schneedecke bedeckt alles. So manch einer deckt sich mit dieser Decke sogar zu und wundert sich dann, warum er nicht wieder aufwacht. So ist das halt mit dem Schnee… Ja gut, blaugefrorene Hände, blaue Lippen und eiskalte Füße nennt man dann wohl Kollateralschäden. Ach ja, nicht zu vergessen, dass sich durch Glatteis auf den Straßen auch schon mal Autos quer über die Straße stellen. Wie, das doch nur wie Karussellfahren? Aber nicht doch, das kann böse ins Auge gehen.

Aber sonst? Wenn man gemütlich vorm Kamin sitzt und nach draußen schaut.. ist doch schön, der Schnee.

Also Leute: schnappt euch eure Schlitten, Skier und was ihr sonst noch so braucht, um euch auf dem Schnee zu bewegen und genießt ihn, solange ihr könnt. Aber Vorsicht: gebrochene Knochen und Erkältungen inklusive! ;-)

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