Jennys Blog

Die etwas andere Sicht auf die Welt

Feuer im Bett

Nein, nicht was du jetzt denkst, es geht um – Spannbettlaken. :)

Bei so mancher Übersetzung von Wasch- oder Gebrauchsanweisungen kann man eigentlich nur den Kopf schütteln.

„vom Feuer entfernen“ steht auf dem Zettelchen, das am Spannbettlaken hängt. Ja, wie jetzt? Heißt das, das Spannbettlaken hat eine Affinität zu Feuer und krabbelt gelegentlich freiwillig in die Nähe, in der Hoffnung, abgefackelt – äh ich meine gewärmt zu werden? Das schaffen doch nicht einmal alle Menschen, also das mit dem Wärmen, meine ich. Mal ehrlich, will ich ein Spannbettlaken im Bett haben, das selbstständig denken und handeln kann? Nicht wirklich. :D

Die spanische Übersetzung ist da zwar schon logischer: „Mantener lejos del fuego. (Vom Feuer fernhalten)“. Die Aussage an sich ist aber doch bedenklich. Immerhin hat Bettwäsche in der Nähe von Feuer nichts zu suchen, oder hat vielleicht noch jemand ein offenes Feuer im Schlafzimmer? :)

Es gibt sicher Länder, in denen das noch der Fall ist, aber die haben dann ganz bestimmt keine Spannbettlaken.

Schon irre, was man manchmal so alles zu lesen bekommt, wenn man genauer hinschaut. Die jeweilige Groß- und Kleinschreibung entspricht übrigens dem Original.

Winterweisheit

Wenn du träumst, dann pass gut auf deine Träume auf und vergiss nie, wie schnell sie in klirrendem Eis gefangen zerbrechen, wenn die Realität dich wieder eingeholt hat.

Träume wie Glas

Träume sind wie leicht zerbrechliches Glas. Denn ist es zerbrochen, kann es nicht wieder zusammengesetzt werden und so ist das Leben voller Scherben, die im Sonnenlicht funkeln. Das Funkeln ist der leise Hauch der Hoffnung, der zurückbleibt. Doch der Funke erlischt, wenn es Nacht wird.

2013 – Die Abrechnung vor dem Rauswurf

2013 – Die Abrechnung vor dem Rauswurf

Na 2013, Koffer schon gepackt? Schön! Am liebsten hätte ich dich ja schon vor ‚nem halben Jahr vor die Tür gesetzt, aber nö, ich musste mir ja anschauen, was du sonst noch so zu bieten hast, außer Katastrophen und so. Aber, na ja, die Hoffnung, es könnte noch irgendetwas Gutes dabei herumkommen, war dann umsonst.

Meine Güte hast du es krachen lassen! Deiner 13 da haste wirklich alle Ehre gemacht, nicht schlecht! Erst gibst du uns eine Neuauflage der Sintflut in billig…. also soll heißen, die meisten Menschen sind zum Glück noch da, und dann? Ja.. dann hast du uns nicht so ganz schonend beigebracht, dass wir Verschwörungstheoretiker ja eigentlich doch gar nicht so dämliches Zeug reden, wenn wir uns beobachtet fühlen. Aber das Ausmaß, das war dann doch…. aber eines muss ich ja sagen, schon ’nen ziemlich unfähiger Haufen diese… NSA. Die wollen die Kommunikation der ganzen Welt kontrollieren, schaffen es aber nicht, den Spammern das Handwerk zu legen, denn Spams mit persönlicher Anrede kamen ja noch häufiger als früher.

Hast echt schon mal bessere Ideen gehabt, dämliches Jahr! Und dann das mit der Drosselkom… hast wohl deinem Vorgänger nicht zugehört hm? Haaallo!!! Mal ganz genau zuhören. Ich. brauche. das. Internet, klar!? Scher dich also mit deiner Drosselkom zum… und erzähl uns nix von wegen Prozess und machen sie ja nicht mehr und überhaupt … wir sind doch nicht blöd! Die haben doch längst Plan B in der Tasche, wie sie das umgehen können, pfff! Am Ende wird dann aus Netzneutralität ein neutrales Netz und nein, dat is nicht dasselbe, also vergiss es!

Zum Jahresende hin hofft man dann auf ein paar Grüße vom Raumschiff Enterprise und du lässt einfach den armen ISON in der Sonnenglut schmoren. Pfui! Armes Ding. Hat dir wohl Spaß gemacht, die armen Sternengucker zu enttäuschen, ja?

Nun steht man da und fragt sich (man soll ja positiv denken!) gabs auch irgendwas Schönes, das im Gedächtnis geblieben ist, trotz aller persönlichen Enttäuschungen, die jeder sicher auf die eine oder andere Weise erlebt hat? Öhm… ein paar strahlende Kinderaugen, die einem meiner Neffen gehören, der inzwischen nix Besseres zu tun hat, als nach meiner Brille zu schnappen, sobald die kleinen Händchen auch nur in die Nähe meines Gesichts geraten.

Weißt du was, 2013? Schick mir schon mal 2014 vorbei, aber sag dem Jahr, das soll es besser machen, sonst kann es gleich draußen bleiben.

War sonst noch was? Ach ja… das an Wunderglauben hast du mir ja sehr schnell wieder abgewöhnt, vielen Dank auch und tschüss!

Und nun, liebe Freunde, Verwandten, Leser, Follower, Suchmaschinenbots, Feinde usw. wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen ein erfolgreiches, gesundes und schönes 2014!

Irgendwann

Irgendwann, wenn die Zukunft zur Vergangenheit geworden sein wird, wird man wissen, ob das, was man in der Vergangenheit tat, das Richtige war und wird dann vielleicht in der Gegenwart so Manches bereuen und sich wünschen, aus der Vergangenheit noch einmal Zukunft machen zu können, um dieses Mal das Richtige zu tun, nur um dann feststellen zu müssen, dass man einmal gemachte Fehler nicht ändern, einmal gesagte Worte nicht zurücknehmen kann und einmal geborene Träume immer wiederkehren.

Irgendwann, wenn alles gesagt, der letzte Traum geträumt, alle Fehler gemacht, alle Glücksmomente ausgekostet worden sind, wird man sich gewünscht haben, noch einmal neu anfangen zu können, nur um dann zu begreifen, dass das Leben linear und Zeitreisen Wunschträume bleiben werden.

Irgendwann, wenn die Gegenwart zur Vergangenheit und die Zukunft zur Gegenwart geworden ist, wird man feststellen, dass man die Hoffnung niemals aufgegeben hat, auch wenn das nicht sehr mutig war.

Hoffnung ist …

In einer Krimiserie hieß es: „Manchmal ist es mutig, sich Hoffnung zu erlauben.“ Ist es das? Oder ist Hoffnung nicht eher das Letzte was bleibt, wenn der Verstand einem sagt, dass das Spiel gelaufen ist? Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt, sie wäre unzerstörbar. Doch: Hoffnung ist oft nur eine Illusion, so trügerisch wie mancher Traum und im richtigen Moment so leicht zerstörbar wie eine Seifenblase weil man sie sich eben nicht erlauben kann, sondern sie einem allenfalls geschenkt und genauso leicht auch wieder genommen werden kann. Sie lebt nämlich nicht aus sich selbst.

Wissen ist …irrelevant … manchmal

Es gibt Vieles, was ich gerne wüsste, aber niemals wissen werde und das Wissen darum lässt mich wissen, dass ich nicht alles weiß, weil ich nicht alles wissen muss.

Wetterfolgen

Wenn man im Juni einen Weihnachtsmann vom letzten Jahr isst, können das nur die Auswirkungen des katastrophalen Wetters sein. :-D

Frühling

Frühling ist’s, die Vögel singen,
die Enten glücklich auf ihrem Teiche schwimmen.
Doch kaum hat man die Nase draußen,
bringt einen der Duft der Felder zum Davonlaufen.

Der Duft des Frühlings heißt Gestank,
im Allgemeinen auch „Düngemittel“ genannt.
Sogar Katzen können ihn wohl nicht ertragen
und lassen sich nur schwer aus dem Hause jagen.
Wer nun zu viel der Düfte muss ertragen,
sieht zu viel Land und kann nur in die Städte jagen.

Frühling, nein, dein Gestank gefällt mir nicht,
auch wenn du das als Duft bezeichnest, den will ich nicht.
Gib mir ganz schnell den Sommer her,
dann kann ich endlich gestankfrei draußen lesen, dankesehr! :-D

Frühling – was er gerne geworden sein wird, aber nie gewesen sein sollte…

Dieser Frühling ist doch nur der Schein, der uns weismacht, dass der Winter doch eigentlich gar nicht so schlimm war und die Garantie dafür, dass wir uns am Ende nicht einfallen lassen, uns über einen miserablen Sommer zu beschweren, weil es dann in jedem Fall wärmer sein wird als jetzt.

Ob warm genug, das ist eine andere Frage und ist bestimmt schon in vielen Jahren immer wieder beantwortet worden. :-D

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